Landwirtschaft – ein Fall für die Naturschutzpolitik

Die tägliche Arbeit der Bäuerinnen und Bauern prägt das Gesicht unserer Landschaft und der Natur, die uns umgibt. Pro Natura setzt sich deshalb seit jeher intensiv mit der Landwirtschaft auseinander. Unser Ziel ist klar: Wir wollen «Natur bim Buur»!

 

Über ein Drittel der Schweizer Landesfläche wird landwirtschaftlich genutzt. Veränderungen in diesem Wirtschaftszweig wirken sich unweigerlich auf die Artenvielfalt und das Landschaftsbild aus.

Getreidefelder

Das Dilemma in der Schweiz ist, dass die heutige Art der Lebensmittelproduktion auf guten Standorten meist zu intensiv für eine hohe Biodiversität ist, auf ungünstigen Standorten wird die Landnutzung ganz aufgegeben, was sich ebenfalls negativ auf die Biodiversität auswirkt. Darum braucht es zielgerichtete agrarpolitische Instrumente, welche es ermöglichen dieses Dilemma regionensspezifisch zu lösen.

 

Pro Natura setzt sich dafür ein, dass die Vielfalt an einheimischen Tier- und Pflanzenarten auf der ganzen landwirtschaftlichen Nutzfläche erhalten bleibt und in Gebieten mit tiefer Artenvielfalt zunimmt.

Die Schwerpunkte der Pro Natura Landwirtschaftspolitik
  • Direktzahlungssystem und Agrarpolitik 2014-2017
  • Ökologischer Ausgleich
  • Gentechnik
  • Sömmerung
  • Hochstamm-Obstbäume
  • Feuerbrand