Medienmitteilung |
Fach-, Umwelt- und Konsumentenorganisationen begrüssen konkrete Zielvorgabe der Pestizid- und Nährstoffreduktion
Oberflächengewässer sowie Grund- und Trinkwasser sollen mit dem bundesrätlichen «Massnahmenplan sauberes Wasser» wirksam vor Verunreinigungen durch Pflanzenschutzmittel und Überdüngung geschützt werden. 16 Fach-, Umwelt- und Konsumentenorganisationen begrüssen diesen wichtigen Massnahmenplan, insbesondere die konkreten Absenkpfade, mit denen Pestizide und Nährstoffe deutlich reduziert werden sollen. Doch um die Umweltziele der Landwirtschaft zu erreichen, die geltenden Grenzwerte im Wasser einzuhalten und damit langfristig eine sichere Trinkwasserversorgung zu gewährleisten, braucht es weitergehende Schritte.
News |
Biodiversitätskonvention: Ein Rahmenwerk voller [eckiger Klammern]
Während zwei Wochen haben sich die Parteien der internationalen Biodiversitätskonvention in Genf getroffen und weiter an einem neuen globalen Rahmenwerk zur Abwendung der Biodiversitätskrise gearbeitet. Dieses soll die Ziele bis 2030 definieren und an der COP 15 im Herbst im chinesischen Kunming verabschiedet werden. Das Resultat sind einige Papiere mit guten wie auch schlechten Ansätzen und vielen ungeklärten Fragen.
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Schoggitaler 2022 – «50 Jahre Wakkerpreis»
Um Natur und Kulturland zu schützen, müssen wir dichter bauen. Seit 50 Jahren zeigt der Wakkerpreis des Schweizer Heimatschutzes wie es Gemeinden dabei gelingt, wertvolle Bauten zu erhalten und Lebensqualität zu schaffen. Der Schoggitaler 2022 ist deshalb ihm gewidmet.
Artikel
Füllerinserate
Die Geschichte von Pro Natura begann 1909. Das erste Projekt: die Verwirklichung des Schweizerischen Nationalparks im Engadin. Heute sichern wir 800 Naturschutzgebiete und setzen uns auch in der Politik sowie mit Umweltbildung und Öffentlichkeitsarbeit für die Artenvielfalt und für naturnahe Landschaften ein.
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Der Wolf kommt im Mittelland an
In letzter Zeit wurden im Mittelland an einigen Orten Wölfe nachgewiesen. Nun gilt es auch hier, sich auf dessen Präsenz einzustellen und die Nutztiere zu schützen. So gelingt das Nebeneinander von Mensch und Wolf.
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Ständerat lehnt Landschaftsinitiative ab – und verabschiedet einen widersprüchlichen Gegenvorschlag
Der Ständerat lehnt die Landschaftsinitiative ab. Er setzt aber auf einen indirekten Gegenvorschlag in Form der Teilrevision des Raumplanungsgesetzes und will die Zahl der Gebäude ausserhalb der Bauzonen auf dem heutigen Niveau stabilisieren. Damit soll der Kulturlandverlust gestoppt und Landschaft, Biodiversität und Baukultur besser geschützt werden. Leider hat der Ständerat aber auch weitere Aufweichungen der Baubestimmungen ausserhalb der Bauzone vorgenommen. Die gesamte Vorlage ist somit widersprüchlich und stellt die Trennung von Baugebiet und Nichtbaugebiet wieder in Frage. Die Initianten setzen nun auf den Nationalrat.
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Waadtländer Naturerlebnispark wird für Wildnisprojekt ausgezeichnet
Der Gewinner des mit 50‘000 Franken dotierten Elisabeth und Oscar Beugger-Preises 2022 ist der Naturerlebnispark Jorat im Kanton Waadt. Das ambitionierte Naturentwicklungsprojekt des Parks zeigt, wie die freie Entwicklung der Natur mit den Bedürfnissen der Bevölkerung in Einklang gebracht werden können. Die Preisverleihung findet am 29. Juni statt.
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«Der Generationenwechsel in der Landwirtschaft ist eine ökologische Chance»
Eine Woche vor Wiederaufnahme der sistierten Agrarpolitik 22 lanciert Pro Natura mit einer Studie einen neuen Lösungsvorschlag für die ökologischen Probleme im Kulturland. Aufhänger ist die Tatsache, dass in den nächsten 15 Jahren die Hälfte der landwirtschaftlichen Betriebsleitenden pensioniert wird. Dieser Wendepunkt könnte genutzt werden, um den dringend notwendigen ökologischen Wandel in der Landwirtschaft sozialverträglich umzusetzen und so Biodiversitäts- und Klimakrise zu bekämpfen.
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Bundesrat zaudert: Klima- und Biodiversitätsprobleme in der Landwirtschaft bleiben ungelöst
Heute hat der Bundesrat den mit der Sistierung der AP22+ eingeforderten Bericht zur zukünftigen Ausrichtung der Agrarpolitik veröffentlicht. Seine Vision für die Agrar- und Ernährungswirtschaft 2050 geht zwar in die richtige Richtung. Die Strategie bleibt aber unscharf. Und wie sie erreicht werden soll, bleibt leider gänzlich offen. Denn der Bundesrat schlägt lediglich einen Alibi-Umsetzungsplan vor. So lassen sich die drängenden Herausforderungen durch die Klima- und Biodiversitätskrise nicht angehen.