Medienmitteilung |
Fristverlängerung für Biodiversitätsinitiative in der UREK-S
Die Umweltkommission des Ständerats (UREK-S) hat in ihrer gestrigen Sitzung die Frist für die Behandlung der Biodiversitätsinitiative verlängert. Über das Eintreten auf die vom Bundesrat entworfene und vom Nationalrat angepasste NHG-Revision, entscheidet die UREK-S im 2023. Die Kommission beantragt dem Ständerat, die Behandlungsfrist für die Volksinitiative zu verlängern, damit sie ausreichend Zeit für die Beratungen über die NHG-Revision zur Verfügung hat. Die Trägerorganisationen begrüssen, dass die UREK-S sich vertieft mit den Folgen des Biodiversitätsverlustes für Wirtschaft und Gesellschaft sowie mit den Massnahmen zum Schutz unserer Lebensgrundlagen befassen will.
News |
Auslegeordnung rund um den Wolf
Viel war in den vergangenen Wochen vom «bösen» Wolf und den «guten» Schafen die Rede; von Traditionen und deren Infragestellung. Wir erlauben uns eine differenzierte Auslegeordnung, denn das Thema Wolf ist vielschichtiger.
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Die Fakten für die Wolfdebatte
24 Wölfe zum Abschuss frei, 4 Rudel reguliert, 0 Rekurse durch die Umweltorganisationen: Diese Bilanz seit Anfang Jahr zeigt erstens, dass das bestehende Jagd- und Schutzgesetz (JSG) Eingriffe in den Wolfsbestand zulässt. Zweitens haben Pro Natura, BirdLife, Gruppe Wolf Schweiz und WWF unzählige Male bestätigt, dass sie den sachgerechten Umgang mit dem Wolf mittragen. Und drittens kann das JSG mit einer auf Schäden ausgerichteten präventiven Regulierung beim Wolf so revidiert werden, dass die Alpwirtschaft wirklich entlastet wird. Es braucht beim Wolf keine Jagd, wie sie beim Steinbock praktiziert wird.
Artikel
Die Blauflügelige Ödlandschrecke ist das Tier des Jahres 2023
Die Blauflügelige Ödlandschrecke (Oedipoda caerulescens) wirbt 2023 für den Schutz vergänglicher Naturparadiese. Die wärmeliebende Heuschrecke mag karge Flächen mit wenig Vegetation. Sie beherrscht die Kunst der Tarnung ebenso wie den spektakulären Auftritt.
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Wichtiges Signal zum Jagdgesetz: Berner Konvention bestätigt Wolfschutz
Heute hat die Berner Konvention den Antrag der Schweiz zur Herabstufung des Schutzstatus des Wolfes abgelehnt. Die Umweltverbände begrüssen das und fordern vom Schweizer Parlament, diesen Entscheid in seinen Beschlüssen zum Jagdgesetz in der Wintersession zu respektieren.
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COP15: Der alles entscheidende Match findet in Montréal statt
Vom 7. – 19. Dezember wird an der UNO-Biodiversitätskonferenz (COP15) in Montréal definiert, wie das weltweite Massenaussterben gestoppt und unsere natürlichen Lebensgrundlagen gerettet werden können. Pro Natura ist dabei und fordert eine Erhöhung des Schweizer Beitrags sowie mehr Aufmerksamkeit für die Biodiversitätskrise und ihre wahren Treiber.
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Artenvielfalt bedroht: seit 10 Jahren Stillstand bei Schutzgebieten in der Schweiz
Diese Woche zieht die Berner Konvention in Strassburg Bilanz, wie weit das paneuropäische Schutzgebietsnetz Smaragd vorangeschritten ist. Vor zehn Jahren waren diesbezüglich auch in der Schweiz gewisse Fortschritte sichtbar. Doch während seitdem das Smaragd-Netzwerk europaweit immer weiter anwächst, liegt der Prozess in der Schweiz brach: Seit zehn Jahren nimmt die Schweiz ihre Verpflichtung, die auf internationaler Ebene prioritären Tier- und Pflanzenarten besser zu schützen, nicht mehr wahr. Damit bleibt die Schweiz bezüglich Schutzgebieten nicht nur das Schlusslicht ganz Europas, sondern setzt auch ihre besonders prioritären Arten der Gefahr des Aussterbens aus.
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Energieperspektiven: Umweltverbände fordern Umsetzung bereits bis 2035
Die Umweltallianz begrüsst, dass der Bund in den neu aufgelegten Energieperspektiven 2050+ erstmals überhaupt ein Klimaszenario «Netto Null» modelliert hat. Aus Sicht der Umweltverbände müssen die angestrebten Treibhausgasreduktionen jedoch viel schneller erreicht werden, als es die Szenarien vorsehen. Die grössten Potenziale zur Eindämmung der Klimakrise liegen bei der Reduktion des Energieverbrauchs und dem Ausbau der Photovoltaik. Dieser Ausbau soll im Einklang mit dem Schutz der Biodiversität erfolgen.
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Schneefallgrenze selbstgemacht
Künstlich produzierter Schnee verbraucht viel Energie und Wasser. Ausserdem verändert er die Pflanzenwelt, stört Tiere, und die Produktionsanlagen verschandeln die Landschaft. Und es werden laufend mehr, denn Wintersportgebiete können ohne künstliche Beschneiung gar nicht mehr überleben.
News |
«Der Luchs gibt dem Wald seine Seele zurück»
Er sucht ihn, wartet auf ihn, riecht ihn, sieht ihn und hat ihn zu seinem Hauptmotiv gemacht. Seit über zehn Jahren beobachtet Laurent Geslin den Luchs. Nun lässt er uns in einem berührenden Film an seinen Erlebnissen mit diesem Tier teilhaben.