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Medienmitteilung | Sparpaket: Massiver Schlag gegen den Umweltschutz
Der Bundesrat schlägt im Rahmen des Kürzungsprogramms massive Streichungen bei Natur- und Umweltschutz ab 2026 vor. Völlig überstürzt, noch bevor die öffentliche Vernehmlassung dazu startet, wollen die Finanzkommissionen diesen Kahlschlag im Budget 2025 teilweise schon umsetzen. Die Vernehmlassung ab Januar gerät damit zur Farce. Die Umweltallianz ist alarmiert.
Medienmitteilung | Pro Natura sagt Ja zur Umweltverantwortungsinitiative
Pro Natura hat am Wochenende die Ja-Parole zur Umweltverantwortungsinitiative gefasst, über die am 9. Februar 2025 abgestimmt wird. Der Delegiertenrat sieht die Vorlage als Chance, die Schweizer Wirtschaft in ökologisch und sozial nachhaltige Bahnen zu lenken, um kommenden Generationen eine intakte Natur zu hinterlassen.
Medienmitteilung | Smaragd-Netzwerk: Schweiz hat grossen Nachholbedarf
Die Berner Konvention hat heute einen Fahrplan für die Erweiterung des Smaragd-Schutzgebietsnetzwerks vorgegeben. Die Schweiz hat aktuell lediglich für 1,4 Prozent der europaweit gefährdeten Arten und Lebensräume entsprechende Schutzgebiete ausgewiesen. Bis 2030 muss sie diesen Anteil auf 35 Prozent erhöhen. Kaum ein anderes Land in Europa hat eine so grosse Lücke zu schliessen.
Medienmitteilung | Die Hain-Schnirkelschnecke ist das Tier des Jahres 2025
Mit der Hain-Schnirkelschnecke (Cepaea nemoralis) kürt Pro Natura eine gemächliche «Bodenmacherin» zum Tier des Jahres 2025. Zusammen mit unzähligen Bodenlebewesen schafft sie unsere wortwörtliche Lebensgrundlage. Doch der Boden schwindet. Die Vielfalt unter unseren Füssen braucht besseren Schutz.
Artikel Pressebilder und -video «Tier des Jahres 2025»
Diese Bewegtbilder und Fotos dürfen nur unter folgenden Bedingungen frei verwendet werden:
Medienmitteilung | Der Wille zum Handeln ist vorhanden, die Umsetzung muss beschleunigt werden
Heute, zum Abschluss seiner 44. Sitzung in Strassburg, begrüsste der Ständige Ausschuss der Berner Konvention die schrittweise und nachhaltige Umsetzung des nationalen Aktionsplans für den Doubs. Er forderte, dass die schweizerischen und französischen Behörden ihre Zusammenarbeit verstärken und ihre Arbeit fortsetzen, um angemessene Umweltbedingungen für den Rhone-Streber wiederherzustellen. Die Schweizer Behörden sollten ohne weitere Verzögerung das seit zwei Jahren zugesagte Landwirtschaftsseminar organisieren. Nach acht Jahren Unterbrechung muss die binationale Gruppe für Wasserqualität 2025 reaktiviert werden und ihre Arbeit unter Beteiligung von NGOs fortsetzen.
Artikel Die Hain-Schnirkelschnecke ist das Tier des Jahres 2025
Die Hain-Schnirkelschnecke (Cepaea nemoralis) ist eine jener unzähligen Arten, die unsere Böden fruchtbar und lebendig halten. Die kleine «Bodenmacherin» wirbt 2025 für einen respektvollen Umgang mit der Biodiversität unter unseren Füssen.
Veranstaltung Tierspuren entdecken, erkennen und deuten
Wildtiere sind von Natur aus scheu und deshalb schwer zu beobachten. Doch sie alle hinterlassen Spuren und erzählen damit ihre ganz eigene Geschichte. Während unserer halbtägigen Weiterbildung für Lehrpersonen im Zentrum Eichholz lernen Sie die Spuren der häufigsten einheimischen Wildtiere lesen und verstehen. Durch Ihr Wissen zeigen Sie Ihren Schülerinnen und Schülern, dass der Wald ein artenreicher und lebendiger Lebensraum ist, der voller Überraschungen steckt, wenn man sie nur aufzuspüren weiss.
Medienmitteilung | Bundesrat beschliesst problematische Jagdverordnung
Heute hat der Bundesrat die finale Verordnung über die Jagd und den Schutz einheimischer Tierarten (JSV) per 1. Februar 2025 in Kraft gesetzt. Diese bestätigt zwar, dass Wolfsabschüsse auf bestehenden oder drohenden Schäden basieren müssen. Allerdings werden völlig unverständlicherweise der Herdenschutz und der Schutz des Bibers geschwächt. Nun gilt es, mit den neuen Rechtsgrundlagen Erfahrungen zu sammeln. Kantone und Bund müssen dabei wieder auf den Weg einer sachgemässen Umsetzung zurückfinden.
Medienmitteilung | Weltbiodiversitätsrat: «Weiter so ist keine Option»
Der Weltbiodiversitätsrat (IPBES) hat heute zwei bahnbrechende Gutachten zur Bewältigung der weltweiten Biodiversitätskrise verabschiedet. Diese zeigen auf, dass es für eine Trendwende beim akuten Artensterben einen gesellschaftlichen Wandel braucht. In der Schweiz unterstützen Naturschutzorganisationen wie Pro Natura diverse Vorstösse, welche in diese Richtung gehen.